Ukraine-Krise: Aktuelle Informationen für Unternehmen

 

Wichtige Anlaufstellen und Kontakte für Unternehmen

Über folgende Stellen erhalten Sie weiterführende Informationen:
 
 

Handlungsempfehlungen für Unternehmen

Die internationalen Sanktionen gegen Russland und Belarus sind umfassend. Handlungsempfehlungen, um Unternehmensaktivitäten umgehend an die Vorgaben anzupassen, sind beispielweise über die IHK Schwaben oder direkt bei Germany Trade & Invest zu finden.

Bei Geschäften mit Russland sind zunächst einige Fragen grundsätzlich zu prüfen. Dazu zählen:

  • ob der Geschäftspartner in Russland oder Belarus von den Sanktionen erfasst ist. Hilfreich dafür sind die Finanzsanktionsliste der EU sowie die SDN-Liste und die Entity List des BIS der USA.
  • ob die Ware, die technische Dienstleistung oder die Finanzdienstleistung von den Sanktionen (Ausfuhrverbote, Dual-Use-Güter) erfasst ist. Offizielle Informationsquellen für die EU-Sanktionen sind das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und das Servicezentrum Finanzsanktionen der Deutschen Bundesbank sowie für die US-Sanktionen das Bureau für Industry and Security (BIS) des U.S. Department of Commerce und das Office of Foreign Asset Control (OFAC) des U.S. Department of Finance.
  • ob Zahlungen überhaupt noch ankommen. Sowohl der Ausschluss russischer Banken aus dem SWIFT-System als auch die russischen Verbote von Devisentransfers erschweren dies deutlich. Hierzu kann die kontoführende Bank genauere Auskünfte geben.

Quelle: Germany Trade & Invest

 

Aktuelle Informationen zu Sanktionen

Der Krieg in der Ukraine hat zu harten Wirtschaftssanktionen der Europäischen Union geführt, die weitgehend mit den USA und weiteren Partnern abgestimmt sind. Russland antwortet darauf mit Gegensanktionen, die ebenfalls wirtschaftliche Auswirkungen haben.

Eine aktuelle Übersicht über alle Sanktionen ist auf der Seite des Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (OA) zu finden: OA-Update Sanktionen | Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft

Weitere aktuelle Entwicklungen, z. B. zu Ausfuhrverboten und Zollanmeldungen sind auch auf den Seiten der IHK Schwaben und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) nachzulesen.

 

#WirtschaftHilft - Informationen für Unternehmen, die helfen wollen

Zur Unterstützung einer bedarfsgerechten Hilfe haben die Spitzenverbände BDA, BDI, DIHK und ZDH in enger Zusammenarbeit die Initiative #WirtschaftHilft ins Leben gerufen.

Unter www.WirtschaftHilft.info erhalten Unternehmen und Verbände umfangreiche Informationen zu folgenden Themen:

  • bedarfsgerechtes Spenden
  • Arbeitsmarktintegration Geflüchteter
  • Auswirkungen auf Betriebe und Beschäftigung

Die Initiative #WirtschaftHilft wird mit der Bundesregierung sowie den offiziellen Trägern und Institutionen der Flüchtlings- und Ukrainehilfe zusammenarbeiten. So stellen die Spitzenverbände der Wirtschaft sicher, dass flexibel auf veränderte Anforderungen reagiert und gleichzeitig schnell informiert werden kann.

 

Beschäftigung von ukrainischen Geflüchteten

Die Europäische Union hat am 3. März 2022 die sogenannte Massenzustrom-Richtlinie aktiviert. Nach den Vorgaben dieser Richtlinie können EU-Mitgliedstaaten Flüchtlingen sofortigen humanitären Schutz für zunächst ein Jahr, verlängerbar auf bis zu maximal drei Jahre, gewähren. Diese Richtlinie ist mit § 24 Aufenthaltsgesetz (Aufenthaltsgewährung zum vorübergehenden Schutz) in deutsches Recht umgesetzt worden. Damit haben ukrainische Flüchtlinge direkten Zugang zum deutschen Arbeits- und Ausbildungsmarkt.

Nähere Informationen dazu:

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